Oberbürgermeister muss Zukunft des Tiessenkais zur Chefsache machen

10.07.2026
Pressemitteilung

Die angekündigte Sperrung des Tiessenkais ist für Holtenau und ganz Kiel ein schwerer Einschnitt. Der Tiessenkai hat sich zu einem bedeutenden maritimen Anziehungspunkt entwickelt. Eine jahrelange Sperrung würde die Aufenthaltsqualität, den Tourismus und die ansässigen Betriebe erheblich beeinträchtigen.

„Wir fordern Oberbürgermeister Dr. Samit Yilmaz (Bündnis 90/ Die Grünen) als Chef der Verwaltung der Landeshauptstadt auf, umgehend Gespräche mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung aufzunehmen, um eine schnelle Lösung zu erreichen. Gerade wegen des engen Zeitrahmens dulden die Verhandlungen keinen Aufschub und müssen auf höchster Ebene geführt werden. Für unseren Stadtteil ist der Tiessenkai ein großes Stück maritimer Identität. Es ärgert uns, wenn diese Konsequenz sehenden Auges auch durch den ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer (SPD) ignoriert wurde und er untätig blieb.“, erklärt Dr. Niels Herholz, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Kiel-Nord.

Die CDU Kiel unterstützt diese Forderung. Die stellvertretende Kreisvorsitzende und gleichzeitig stellvertretende Fraktionsvorsitzende Antonia Grage erklärt: „Der Tiessenkai ist ein Wahrzeichen des Kieler Nordens und Teil der maritimen Identität unserer Stadt. Deshalb erwarten wir, dass Oberbürgermeister Dr. Samet Yilmaz das Thema zur Chefsache macht. Im laufenden Standortdialog zwischen Stadt und Bundeswehr zeigt sich, dass auf höchster Ebene konstruktiv zusammengearbeitet wird. Diese Kontakte müssen jetzt auch genutzt werden, um gemeinsam mit dem Bund schnell eine Lösung für den Tiessenkai zu finden.“

Paul-Timo Glindhaus
Pressesprecher der CDU Kiel
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